Frau hält vor dem Verlassen der Wohnung inne – Hilfe bei Ängsten und Panikattacken in Iserlohn

Hilfe bei Ängsten, Phobien & Panikattacken in Iserlohn

Du weißt vielleicht, dass gerade keine wirkliche Gefahr besteht. Trotzdem reagiert dein Körper immer wieder, als wäre sie da.

Vielleicht ist deine Angst fast ständig im Hintergrund. Vielleicht entsteht sie nur in bestimmten Situationen. Oder dein Körper reagiert plötzlich mit Alarm: Herzklopfen, Enge, Schwindel, Unruhe oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.

Du versuchst, dich zu beruhigen und alles im Griff zu behalten. Oder du vermeidest Situationen, in denen es wieder passieren könnte. Und trotzdem kommt die Angst wieder.

Aber deine Angst muss nicht für immer bestimmen, wie frei du dein Leben gestalten kannst.

Angst kann ganz unterschiedlich aussehen

Wie erlebst du das? Begleitet dich die Angst fast ständig durch viele Bereiche deines Lebens? Oder erlebst du ganz bestimmte Situationen, die du lieber vermeidest? Hast du möglicherweise die Erfahrung genmacht, wie schnell eine Panikattacke aufkommenn kann und seit dem ist die Angst in dir, dass es bald wieder passiert könnte?

Meine Angst ist eigentlich ständig da.

Du machst dir viele Gedanken, bist häufig angespannt oder innerlich auf der Hut. Selbst wenn gerade alles in Ordnung scheint, fällt es dir schwer, wirklich Ruhe zu spüren.

Bestimmte Situationen machen mir Angst.

Autofahren, Fliegen, Höhe, enge Räume, Menschenmengen oder andere Situationen können für dich so unangenehm werden, dass du sie nur noch mit großer Anspannung bewältigst oder lieber ganz vermeidest.

Ich habe Angst vor der nächsten Panikattacke.

Du kennst Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Enge oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Und irgendwann macht dir nicht mehr nur die Panik selbst Angst. Dann reicht bereits dein Gedanke daran, dass sie wiederkommen könnte.

Du weißt, dass eigentlich nichts passieren kann. Warum fühlt es sich trotzdem so an?

Deine Angst entsteht nicht nur durch das, was du bewusst denkst. Dein Körper kann auf eine Situation reagieren, obwohl du sie in Ruhe beurteilen könntest.

Vielleicht sagst du dir, dass doch eigentlich alles in Ordnung ist. Dass du schon oft Auto gefahren, einkaufen gegangen oder unter Menschen gewesen bist. Dass dein Herzklopfen nicht automatisch bedeutet, dass dir oder anderen wirklich etwas Schlimmes passiert. Und trotzdem schaffst du es nicht, deine Angst einfach wegzudenken.

Denn in diesem Moment reagiert ein Teil von dir nicht auf das, was du weißt, sondern auf das, was sich gefährlich anfühlt. Dein Körper geht wieder in Alarmbereitschaft. Du wirst unruhiger, beobachtest dich genauer und nimmst jede Veränderung noch deutlicher wahr. Dadurch kann sich dein Gefühl der Angst weiter verstärken.

Genau deshalb reicht es oft nicht, sich einfach zu sagen: „Ich brauche doch keine Angst zu haben.“

Wenn deine Angst anfängt, Entscheidungen zu treffen

Gehst du vielleicht bestimmten Situationen inzwischen lieber aus dem Weg? Du fährst eine andere Strecke, setzt dich im Restaurant lieber in die Nähe des Ausgangs oder gehst nur noch einkaufen, wenn dich jemand begleitet? Möglicherweise überprüfst du häufiger, wie dein Körper sich gerade anfühlt, oder überlegst schon vorher, wie du eine Situation schnell wieder verlassen könntest.

Damit kannst du dich eventuell kurzfristig beruhigen. Du fühlst dich sicherer oder verhinderst zumindest für diesen Moment, dass die Angst zu stark wird.

Doch dafür bezahlst du einen hohen Preis. Mit der Zeit verändert sich dein Leben: Nicht mehr du entscheidest, was du tun möchtest, sondern immer häufiger deine Angst.

Dein Bewegungsraum wird kleiner. Dinge, die für dich früher selbstverständlich waren, kosten plötzlich ganz viel Überwindung. Manche werden verschoben, andere ganz aufgegeben.

Was wäre, wenn deine Angst nicht mehr entscheiden müsste?

Stell dir vor, du würdest deinen Alltag wieder freier planen und hättest weniger Gedanken daran, was möglicherweise passieren könnte.

Im laufe Zeit hattest du die Möglichkeit, wieder Dinge tun, ohne vorher sämtliche Risiken durchzugehen. Autofahren, einkaufen, verreisen, einen Termin wahrnehmen oder einfach allein unterwegs sein, ohne ständig zu prüfen, ob du dich gerade noch sicher fühlst.

Vielleicht würdest du deine körperliche Reaktionen noch etwas wahrnehmen, aber nicht mehr sofort befürchten, dass daraus etwas Bedrohliches entsteht. Und vielleicht könntest du Situationen wieder danach auswählen, was du möchtest, statt danach, was deine Angst gerade zulässt.

Es geht nicht darum, nie wieder irgendeine Angst zu empfinden. Es geht darum, wieder mehr Freiheit zu gewinnen.

Wie wir mit deiner Angst arbeiten können

Deine Angst kannst du nicht immer mit deinem Verstand lösen. Deshalb schauen wir nicht nur darauf, was du denkst, sondern arbeiten auch mit den Emotionen und Körpergefühlen, die mit deiner Angst verbunden sind.

Je nachdem, was du mitbringst, arbeite ich dabei unter anderem mit auflösender Hypnose© , EMDR (eye movement desensitization and reprocessing), Brainspotting und EMI (eye movement integration). Welcher Weg für dich sinnvoll sein kann, besprechen wir individuell und ausführlich.

Mehr über meine Arbeitsweise findest du hier: Auflösende Hypnose© · EMDR, Brainspotting & EMI

Du musst mit deiner Angst nicht allein bleiben und sie darf sich verändern

Über Ängste zu sprechen, ist nicht immer leicht. Besonders dann, wenn du selbst weißt, dass deine Reaktion von außen betrachtet vielleicht unbegründet erscheint.

In meiner Praxis bekommst du den Raum, offen über das zu sprechen, was dich belastet. Du musst deine Angst weder rechtfertigen noch bereits wissen, woher sie kommt oder welcher therapeutische Weg für dich der richtige ist. Wir nehmen deine Situation so, wie du sie gerade erlebst und arbeiten daran, dein Erleben schrittweise zu verändern.